Institut für Gründungs- und Innovationsforschung

Prof. Dr. Ulrich Braukmann, Prof. Dr. Lambert T. Koch, Prof. Dr. Christine Volkmann

Bergische Universität Wuppertal

Schumpeter School of Business and Economics

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IGIF
Bergische Universität Wuppertal
Schumpeter School of Business and Economics
Institut für Gründungs- und Innovationsforschung
Gaußstraße 20

42097 Wuppertal
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Fax: +49(0)202 439 3376
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Cross Border Virtual Incubator

 

Objective(s)

CBVI has the objective to demonstrate a social and learner-centric entrepreneurship environment for the acceleration of new starters and knowledge exchange. It intends to sustain a (networked) platform, conducive to the training of learners and start-ups.

It aims to sustain a social and learner-centric entrepreneurship environment, which is benign to the sharing of resources on market conditions, access to finance, technology, culture, legislation, showcases and practice models.

Strategically: CBVI aims to improve discussion and cooperation between HE institutions (both education and research-based) and regional stakeholders, to optimise opportunities for entrepreneurship and university ecosystem.

Tactically: CBVI aims to support business planning & tenant incubation, utilising social and professional media & networking as a contributor to entrepreneurial success.

Operationally: CBVI intends to demonstrate that start-ups can utilise contemporary open tools, technologies and services, in order to decrease thresholds of enterprise creation.

       The project is an ERASMUS University-Enterprise Cooperation project

       The project’s eligibility runs from: 1 October 2010 – 30 September 2012

       The project is contractually obliged to start on 1 October 2010

 

Work packages and partners

WP1      general project management (leader: EADTU, The Netherlands)

WP2      cross-analysis of entrepreneurship and incubator models (leader: MCSU)

WP3      organisation of the learner-centric entrepreneurship environment (leader: EADTU)

WP4      first pilot series: networked virtual business planning (leader: UNED)

WP5      second pilot series: versatile field coaching of new entrepreneurs (leader: MISKOLCI EGYETEM) 

WP6      optimising the entrepreneurship ecosystem regional and cross-regional (leader: IGIF)

WP7      dissemination (leader: TALLINN UNIVERSITY)  

WP8      exploitation (leader: UTIU)

WP9      quality assurance (leader: EADTU)

 

Project responsibilities of IGIF:

1)      Work package WP 5:

 

Definition WP6:            Pilots on versatile field-oriented coaching of new entrepreneurs

 

Executing Pilot 5:          More intensive student-entrepreneur involvement, meeting & working with successful entrepreneurs, and aspects of social entrepreneurship (IGIF)

 

2)      Work package WP 6:

Definition WP6:            Optimising the entrepreneurship ecosystem regional and cross-regional Lessons for improved knowledge transfer and higher regional impact (leader: IGIF)

Activity:                            assessing performed activities and the impact on the regional and cross-regional entrepreneurship ecosystem

Objective:                       recommending a ‘to-be’ regional ecosystem, based on the lessons lesson learned from the pilots, the potential of flexible learning technologies,                   and knowledge transfer

Results:                            report of the pilot approaches, impact, lessons learned, recommendations

Methods:                        charting the strengths, weaknesses and opportunities and threats of the approaches in the context of the ecosystem, along with the priorities in the framework of regulatory, market conditions, access to finance, R&D technology, entrepreneurial capabilities and culture

Targeted delivery:       31-08-2012

 

See PDF-File for more information on WP6.

Website CBVI

This project is promoted by:

bizeps Gazelles

Ansprechpartner: Dipl.-Kfm. Sean Patrick Saßmannshausen

 

Seit November 2007 ist das Projekt „bizeps Gazelles – Rapid Creation and Development of Innovative Ventures“ im neuen Förderprogramm EXIST III des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Umfeld der Energie- und Umwelttechnologie bewilligt. Bizeps gazelles ist ein Projekt des Instituts für Gründungs- und Innovationsforschung.

Über bizeps:

bizeps – Die Gründungsinitiative der Bergischen Universität ist ein Kompetenznetzwerk der Bergischen Region und bietet Studenten, Wissenschaftlern und Absolventen der Bergischen Universität Wuppertal Beratung und Service rund um die Unternehmensgründung. Impulsgeber und zentrale Anlaufstelle für bizeps ist die Bergische Universität Wuppertal, die als Entrepreneurial University Existenzgründungen aus der Hochschule unterstützt.

Link: www.esf.de

Das hier vorgeschlagene Projekt „bizeps-Gazelles: Rapid Creation and Development of Innovative Ventures“ möchte an erkannten Schwachpunkten bisheriger Gründungsförderung ansetzen und ihnen entgegenwirken, um zu messbar  mehr Gründungen aus der Hochschule zu kommen. Die wesentlichen Schwachpunkte universitärer Gründungsförderung sind aus Sicht der Antragsteller dabei das der wissenschaftliche Mittelbau und die Professorenschaft der technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereiche nur unzureichend aktiviert wurde und das es in diesen Bereichen ein offensichtliches Defizit gibt, objektiv durchaus vorhandene Geschäftschancen als solche zu erkennen (Opportunity Recognition und Entrepreneurail Discovery). Verbesserungsfähig scheint ferner die Unterstützung bei der Umsetzung besonders anspruchsvoller Gründungsvorhaben (Opportunity Exploitation). Das Projekt bizeps-III greift diese Punkte auf und gliedert sich in drei Phasen, die während der gesamten Projektlaufzeit aus Sicht des Projektmanagements kontinuierlich und parallel durchgeführt werden, aus Sicht eines einzelnen Gründungsprojektes aber sequentiell abfolgen:In Phase 1 geht es um eine entscheidende Vorwärtsintegration in die bisherige Prozesskette der universitären Gründungsförderung in Wuppertal. Dazu werden zwei miteinander verbundene Ansätze verfolgt:a.    Im Rahmen eines Pilot-Förderbereichs wird auf dem Feld einer ausgewählten Schlüsseltechnologie „Entrepreneurial Technology Scouting“ betrieben. Hierdurch wird die Integration der dem Gründungsprozess vorgelagerten Stufe der „Opportunity Recognition“ in die universitäre Gründungsförderung erreicht. Dieses Pilotvorhaben soll auf dem Gebiet der „Nachhaltigen Energiesysteme und Verkehrstechniken“ durchgeführt werden, was nachfolgend näher zu begründen ist.b.    Das „Entrepreneurial Technology Scouting“ wird durch Maßnahmen der verbesserten Selbstbefähigung zur „Entrepreneurial Discovery“ auf individueller und organisationaler Ebene unterstützt. Auch auf den nicht durch den Pilot-Förderbereich abgedeckten Technologie- und Wissensfeldern werden technologieübergreifend Ansätze zu einer verbesserten „Entrepreneurial Discovery“ implementiert, mit denen neben Studierenden höherer Semestern vor allem das wissenschaftliche Personal (Mittelbau und Professorenschaft) erreicht werden soll. Dabei wird nicht alleine mit Instrumenten gearbeitet, die auf individueller Ebene ansetzen. Es werden Methoden einer Organisationsentwicklung (OE) verfolgt, die den „Entrepreneurial Mind Set“ langfristig und damit nachhaltig über die Projektlaufzeit hinaus in den für diesen Antrag relevanten, typischen Organisationseinheiten der Hochschule verankern (technisch-naturwissenschaftliche Institute und Lehrstühle).In Phase 2 werden die im Pilotförderbereich (a.) bzw. mit dem technologieübergreifenden Ansatz (b.) induzierten Gründungsvorhaben dem „Entrepreneurship Business LAB“ zugeführt, welches anders als die bisherigen Förderangebote unserer Hochschule  nicht auf eine langfristige Gründungsensibilisierung und -qualifizierung abstellt, sondern die schnelle, fallgerechte Qualifizierung sowie die Ausarbeitung von akuten Gründungsvorhaben unter Berücksichtigung internationaler Marktpositionierungen forciert (SEED-Phase).Phase 3 bildet die „Entrepreneurial Business Incubation“. Sie unterstützt und beschleunigt die entstandenen Start-ups in der Phase der frühen Marktetablierung. Dazu gehört u.a. ein Coaching-Programm, die Zurverfügungstellung von Start-up-Büros, die Einbeziehung in etablierte Netzwerke und die Eröffnung von phasengerechten Zugängen zu Beteiligungskapital und anderen Finanzierungsformen.Die gründungsphasenbezogenen Arbeiten der Teilprojekte 1 bis 3 werden von einem vierten Teilprojekt koordiniert und unterstütz, welches neben der effektiven und effizienten Vernetzung innerhalb des Projektes auch für eine Verzahnung mit Initiativen und Maßnahmen außerhalb der Hochschule sorge trägt. Ferner gehört das allgemeine Projektmanagement, ein zielgruppenspezifisches Projektmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit ebenso zu den Aufgaben von TP 4, wie die „Entrepreneurial Services“ für Gründer, wozu u.a. die administrative Betreuung von EXIST-Gründerstipendium-Anträgen zählt.Die folgende ausführliche Vorhabensbeschreibung gliedert sich entlang dieser drei Phasen, beginnend mit Phase 1, für die zwischen dem Pilot-Förderbereich (a.) und dem technologieübergreifenden Ansatz (b.) differenziert wird. Zu Beginn steht eine ausführlichere Erläuterung der zentralen Projektziele.

 

bizeps Gazelles ist ein EXIST III-Projekt der Bergischen Universität Wuppertal: Opportunity Recognition, Entrepreneurial Discovery, Technologiescouting und Opportunity Exploitation

Link: www.exist.de

 

Gründungsinteressierte finden Informationen und Kontakte zu diesem Projekt unter www.bizeps.de

Ansprechpartner: Prof. Dr. Lambert T. Koch / Dipl.-Kfm. Patrick Saßmannshausen (zusammen mit BMWi / Forschungszentrum Jülich / PTJ)


Förderträger: BMWi / Forschungszentrum Jülich / PTJ
Projekt-Bezeichnung:
bizeps III - Gazelles: Rapid Creation and Development of Innovative Ventures
Antragsteller:
IGIF Institut für Gründungs- und Innovationsforschung / Bergische Universität Wuppertal
Gesamtverantwortung:
Prof. Dr. Lambert T. Koch

KoRWett – Kooperation regionaler Wirtschaft und Wissenschaft – Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Ziel des Projekts KoRWett ist die Entwicklung eines interdisziplinären Forschungsprogramms in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern aus Wissenschaft und Praxis. Dazu werden die spezifischen Probleme und Herausforderungen der Unternehmen des Bergischen Städtedreiecks auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau ermittelt. Diese Ergebnisse werden im Dialogverfahren um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse erweitert.

Die Initiative baut auf langjährigen Forschungserfahrungen des Instituts in den Themenfeldern Innovation und Gründung auf und nutzt bestehende Netzwerke in der Region. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung der Initiative erweitern Prof. Christine Volkmann, das Projektteam und die beteiligten FachkollegInnen die primär ökonomische Betrachtung der Wirtschaft um sozialwissenschaftliche und psychologische Aspekte und Erkenntnisse aus der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Forschung.

Dr. Brigitte Halbfas und Dipl.-Ök. Tatsiana Varabei übernehmen die Leitung der Initiative. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird durch die Bergische Universität Wuppertal gefördert.

Ansprechpartnerin:

Dipl.-Ök. Tatsiana Varabei

Tel:  0202-439-3374

Fax: 0202-439-3376

E-Mail: varabei{at}wiwi.uni-wuppertal.de

 

 

beFIT - Bergische Förderung Internationaler Technologiegründungen

 

Ansprechpartner: Dipl.-Ök. Stefan Gladbach

 

Das Projekt:

Seit Anfang 2011 werden durch das Verbundprojekt beFIT Existenz- und Unternehmensgründung im Bergischen Städtedreieck, bestehend aus Wuppertal, Remscheid und Solingen umfassend hinsichtlich ihrer Internationalisierungsabsichten unterstützt. Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union wird das so genannte Ziel2.NRW Projekt mit Finanzmitteln aus dem EFRE Fonds gefördert, um Gebiete zu unterstützen, die sich wirtschaftlich neu ausrichten. 

Über beFIT:

Sie haben eine Idee für ein neues Produkt, eine neue Technologie, eine Dienstleistung, doch Sie sind sich unsicher, wie Sie diese umsetzen sollen? Sie fühlen sich nicht „fit“ genug, eine Gründung auf sich allein gestellt umzusetzen? Wir unterstützen Sie gerne! Wir, dass sind vor allem die Projektpartner: Das Institut für Gründungs- und Innovationsforschung (IGIF) und die Wissenschaftstransferstelle der Bergischen Universität Wuppertal (BUW), die Bergische Entwicklungsagentur (BeA), die Gründer- und Technologiezentren der Städte Wuppertal (W-Tec) und Solingen (GuT), koordiniert durch die Wirtschaftsförderung Wuppertal (WiFö). Diese starken Partner bilden das Kompetenznetzwerk beFIT, dass Sie durch die langjährige Erfahrung im Bereich der Gründungsförderung unterstützt.

 

beFIT hat sich zur Aufgabe gemacht, die  verschiedensten Aspekte einer Unternehmensgründung mit Kompetenz und Expertise zu begleiten. Dafür haben sich die Projektpartner folgende Teilprojekte (TP) auf die Fahne geschrieben: Das IGIF unterstützt die Gründung und das (internationale) Wachstum von Geschäftsvorhaben und Spin Offs mit universitärem Hintergrund (TP 1); die Wissenschaftstransferstelle der BUW hat sich zur Aufgabe gemacht, ausländische Studierende und Absolventen bis zu fünf Jahren nach Studienabschluss bei der Unternehmensgründung zu fördern (TP 2); die WiFö begleitet ansiedlungsinteressierte Gründerinnen und Gründer bei der Akquise von (Risiko-)kapital, Aufträgen und einem geeignetem Standort und koordiniert das Projekt (TP 3); die BeA vermittelt Kontakte zwischen Gründungsinteressierten und etablierten Unternehmen zur Umsetzung von Innovationen und zur Erschließung internationaler Märkte (TP 4); und das W-Tec sowie das GuT vermitteln Gründerinnen und Gründern sowie Jungunternehmen (internationale) Aufträge und Netzwerkkontakte (TP 5).

Das Projekt beFIT zielt darauf ab, technologieorientierte und wissensbasierte Gründungen im Bergischen Städtedreieck anzusiedeln und langfristig an die Region zu binden. Erreicht werden soll dies durch die Initiierung und Förderung wachstumsstarker Science-to-Business Gründungen mit hohem Internationalisierungspotenzial und die Wachstumsunterstützung junger Technologieunternehmen durch die Erschließung internationaler Märkte. Im Projekt beFIT wird die gesamte Bandbreite einer Gründung durch die Netzwerkpartner begleitet. Wirtschaftswissenschaftler, Juristen und Betriebswirte unterstützen Sie persönlich von der Entwicklung der Geschäftsidee, über das Schreiben des Business Plans bis hin zur Anbahnung erster internationaler Kontakte. Vorteil des Verbundansatzes ist das weitreichende Netzwerk: Ob internationale Kontakte zu Stake-Holdern, Unterstützung durch internationale Gründungshochschulen und –inkubatoren, oder regionale Partner wie die Rinke Treuhand, die sich dazu bereit erklärt hat bis zu fünf Gründer pro Projektjahr kostenfrei zu begleiten: Sie finden mit Sicherheit den passenden Ansprechpartner in unserem Netzwerk.  

 

beFIT ist durch folgende Institutionen gefördert:

Ziel2.NRW
Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

Link: http://www.ziel2-nrw.de

 

Land Nordrhein Westfalen
Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Link: http://www.mwme.nrw.de/

Europäische Union
Euroäischer Fonds für regionale Entwicklung

Link: http://ec.europa.eu/regional_policy/funds/feder/index_de.htm

 

ExiChem - Gründerinnen in der Chemiebranche

Ansprechpartnerin: Dipl.-Soz.-Wiss. Melanie Roski

Das Verbundprojekt "Gründerinnen in der Chemiebranche" (ExiChem) wird gefördert als Forschungsprojekt des bmbf-Themenschwerpunktes „Power für Gründerinnen – Maßnahmen zur Mobilisierung des Gründungspotenzials von Frauen" im Rahmen des Förderbereichs „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (bmbf) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Projektlaufzeit: 11/2007 bis 10/2010

Das Verbundprojekt umfasst zwei Teilprojekte:

  • „Individuelle Wege von Frauen und ihr mikrosoziales Umfeld" Projektträger: Rhein-Ruhr-Institut an der Universität Duisburg-Essen (RISP)

  • „Strukturen und ökonomische Rahmenbedingungen für Gründungen durch Frauen" Projektträger: Bergische Universität Wuppertal / Institut für Gründungs- und Innovationsforschung (IGIF)

Veröffentlichung der Forschungsergebnisse bitte hier klicken.

 

Förderbereich: Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Website

 

Förderung durch die Europäische Union, konkret durch den Europäischen Sozialfonds (ESF)  

Website

Verbundpartner:

Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. (RISP)

Förderbereich: Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung

Website

Projekt „Faktoren für erfolgreiche Existenzgründungen im Bereich erneuerbare Energien“ im BMU-Forschungsvorhaben Innovationsbiografie Erneuerbare Energien

 

Förderbereich: Innovationsbedingungen der Märkte für erneuerbare Energien

 
Ansprechpartner: Dipl.-Ök. Holger Berg, Research Associates Dipl.-Ök. Franz Reinartz u. Dipl.-Ök. Viola Holler in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie GmbH und der Technischen Universität Berlin, Zentrum Technik und Gesellschaft


BMU-Forschungsvorhaben Innovationsbiografie Erneuerbare Energien
Förderbereich:
Innovationsbedingungen der Märkte für erneuerbare Energien


Themenschwerpunkt: Eruierung bestimmender Faktoren für die Innovationstätigkeit auf den Produktmärkten für erneuerbare Energien, Chancen und Risiken für Existenzgründer, Maßnahmen zur Gründungs- und Innovationsförderung

 
Einbindung des IGIF: Auftragnehmer in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima Umwelt Energie GmbH

 
Projekttitel: „Faktoren für erfolgreiche Existenzgründungen im Bereich erneuerbare Energien“

 
Antragssteller: Technische Universität Berlin, Zentrum Technik und Gesellschaft

 
Aufgabenbeschreibung IGIF:
1. Anfertigung einer Status quo-Analyse: Die gegenwärtigen Ausgangsbedingungen für Existenzgründungen im Bereich der erneuerbaren Energien sollen erhoben werden. Ziel ist es, einen Überblick über die aktuellen Umstände in Bezug auf Profil der Gründer, ihre Motivation, bevorzugte Marktsegmente, Bedingungen staatl. Förderung, Zugang zu Private Equity-Finanzierungen etc. zu erlangen. Der Fokus liegt hier wie im gesamten Teilprojekt auf Existenzgründungen, welche auf (Produkt-) Innovationen beruhen.

2. Ermittlung der Gründungsqualität im Bereich der erneuerbaren Energien: Hier erfolgt die Eruierung von Treibern und Hemmnissen für Existenzgründer im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Rahmen einer explorativen Untersuchung sollen zunächst Hypothesen zu diesen Faktoren gebildet werden. In einem weiteren Schritt erfolgt deren Test anhand umfangreicherer Studien.

3. Konzeption von Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für politische Akteure und staatliche Förderer. Ferner soll ein Handlungsleitfaden für Existenzgründer zum erleichterten Einstieg gefunden werden.

CEODD - Center of Entrepreneurial Opportunity Discovery and Development

Das CEODD befindet sich bereits in einer pilotartigen Umsetzung. Viele Informationen zum Projekt und weitere interessante Aspekte zu diesem Themenbereich finden Sie auch auf der Green-Entrepreneurship-Seite in der Rubrik „Zukunftsinnovationen (i.e.S.)“: http://www.green-e.uni-wuppertal.de

 

Überblick zum CEODD:

Das CEODD verfolgt analytisch betrachtet zwei Zielkomplexe und geht dabei zwei Wege. 

Zum einen werden zunächst hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zumeist einer Universität (ggf. auch aus assoziierten Forschungseinrichtungen aus dem unmittelbaren Umfeld der Universität) identifiziert und in einem Forschungs- und Entwicklungsverbund zumindest anfänglich eingebunden, um gemeinsam ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zu konstituieren. Der die Ressourcenallokationen bestimmende thematische Impuls für die Gründung des Verbundes geht dabei von dem Abgleich eines einerseits z.B. mittels Technology Matching begründet ausgewählten Segmentes eines Zukunftsmarktes und andererseits der Ergebnisse der Analyse der bzgl. dieses Segmentes relevanten Potenziale (Lehrstühle, Institute, Laboratorien etc.) an der Universität aus. Im Wesentlichen kann eine durchaus klassische interdisziplinäre Forschung und Entwicklung stattfinden, bei der nicht nur der wissenschaftliche Erkenntnisstand gemeinsam verbessert werden soll. Vielmehr soll auch stets parallel-kontinuierlich die Programmatik zur Anwendung gelangen, 'Entrepreneurial Opportunities' mit Bezug zu Zukunftsmärkten bzw. Zukunftstechnologien zu entdecken, zu entwickeln und abschließend zumindest bzgl. ihrer potenziellen Marktgängigkeit zu beurteilen. 

Zum anderen gilt es anschließend, auf der Basis einer gemeinsamen Einschätzung oder Beurteilung zu entscheiden, ob das Projekt mit Zukunftsausrichtung zunächst abgeschlossen oder im Hinblick auf die Erarbeitung von Vermarktungschancen bzgl. aller Stufen und Ausprägungsformen der diesbezüglichen Wertschöpfungskette (z.B. Patentierung, Joint Ventures oder akademischer Spin-offs) fortzuführen ist. Dabei ist anzustreben, die 'Entrepreneurial Opportunity' entweder von dem ursprünglich konstituierten Forschungs- und Entwicklungsverbund oder von Teilen des Verbundes (ggf. durch Hinzuziehung auch externer Expertise) weiter zu einer marktgängigen Geschäftsidee bzw. ggf. zu einem strategischen Geschäftsfeld zu entwickeln. 

Nach dieser nun erfolgten ersten Veranschaulichung wesentlicher Charakteristika wird das CEODD nachfolgend detaillierter erläutert. Hierbei orientiert sich die Deskription zum einen an der unter http://www.green-e.uni-wuppertal.de unter „Zukunftsinnovationen (i.e.S.)“ eingestellten Konzeptgrafik zum CEODD. Zum anderen soll dabei zumindest ansatzweise versucht werden, die mit dem Innovationsanspruch des CEODD u.a. gegenüber der konventionellen EXIST-Gründungsförderung einhergehenden Vorteile bzw. Mehrwert hervorzuheben. 

Das Ziel des CEODD, führende Persönlichkeiten und Organisationen für anspruchsvolle Gründungen zu erschließen, impliziert die Notwendigkeit, den Adressaten aller Bemühungen neue Anreizstrukturen offerieren zu wollen. Deshalb ist es geboten, gemeinsam solche Forschungs- und Entwicklungsverbünde zu konstituieren, die die Exploration von attraktiven Zukunftsmärkten in Aussicht stellen. Hierbei ist es uns im Sinne einer aufgeklärten Entrepreneurship Education wichtig, darauf zu verweisen, dass diese Exploration sich genauso auf den z.B. immateriellen ökologisch-gesellschaftlichen Vorteil der Erhöhung von Innovationsdynamiken beziehen darf, wie auf die konventionelle Maximierung der Rendite auf pilotartig erschlossenen Zukunftsmärkten. Neben dem so explizierten Ausloten von Zukunftsmärkten geht die oben bereits erläuterte Analyse von Potenzialen an einer Universität einher. Der auch oben bereits erwähnte Abgleich offeriert den argumentativen Rahmen für die forschungs- und innovationspolitische Willensbildung zur Initiierung zusätzlicher Inventionen und Innovationen. 

Für beide Aktivitäten - intern ausgerichtete Potenzialanalyse und von externen Zukunftsszenarien ausgehende Bestimmung von Zukunftsmärkten bzw. -technologien - sind wissenschaftliche Experten aus der gesamten Universität und entsprechender Forschungseinrichtungen einzubeziehen (im Sinne eines akademischen Kernteams). Die weitere, jedoch eher anlassbezogene Hinzuziehung relevanter Promotoren (Fachbereichsrat, Senat, Dekan, Kanzler, Rektor) wird genauso als förderlich eingestuft, wie die über z.B. Commitments-Absprachen und Kooperationsverträge zu organisierende Einbeziehung von Fachbereichen, Forschungsgruppen oder themenaffiner interner oder externer Initiativen. Bereits zu diesem Zeitpunkt der Entstehung eines Forschungs- und Entwicklungsverbundes ist selbstverständlich darauf zu achten, dass die einbezogenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weitgehend die Richtung selbst bestimmen und das Ausmaß der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ebenfalls umfassend selbst dimensionieren. Dabei bedarf es der Bereitschaft zur Mitbestimmung und Übernahme von Verantwortung. Bei allen Maßnahmen der Einführung und Etablierung einer integrativen Innovations- und Gründungsförderung sollte nicht nur aus Gründen der Berücksichtigung traditioneller akademischer Werte, sondern auch aus Gründen der Motivierung stets das Prinzip der Kollegialität gelten. Um die Zieltreue und den Anspruch einer verlässlichen Kontinuität wahren zu können, ist es jedoch insbesondere bei ressourcenaufwändigen Projekten sinnvoll, den Abschluss einer zumindest informellen gegenseitigen Respekts- und Verpflichtungsvereinbarung anzudenken. Schließlich gilt es auch, durch kontinuierliches Arbeiten an Potenzialen die Suche bzw. ggf. zumindest theoretisch vorstellbare Sucht nach kurzfristigen Strohfeuern zu unterbinden und stattdessen auf die Entwicklung strategischer Potenziale abzustellen. Dabei sollten zur Vermeidung von z.B. Distraktionen in dieser Phase der Aufbau und die Pflege von Netzwerken innerhalb der Universität allenfalls eine Nebenrolle spielen. 

Die Phase der forschungs- und innovationspolitischen Willensbildung und Initiierung zusätzlicher Inventionen und Innovationen abschließend werden identifizierte Märkte und Potenziale u.a. hinsichtlich ihrer Kongruenz, Zielgenauigkeit, Validität und sachsystemimmanenter Flexibilität beurteilt, wobei dieser Prozess in der Entscheidung für oder gegen eine Konstituierung eines Forschungs- und Entwicklungsverbundes resultiert. 

Auf eine solche Entscheidung wirken vielfältige Einflussfaktoren wie bspw. Organisationsstruktur und zentrale Einrichtungen der Universität, Professions-, Forschungs- und Verwaltungsstrukturen sowie Anreiz- und Reputationsmechanismen. 

Je nach Aufgabenkomplex variieren der Umfang der Interdisziplinarität und die damit verbundenen Anforderungen an Koordinations- und Kommunikationsmechanismen. Die Konstituierung eines Forschungs- und Entwicklungsverbundes soll dabei insbesondere durch die direkte Ansprache derjenigen wissenschaftlichen Kompetenzträger an der Universität erfolgen, die sich gemäß der vorgeschalteten Analyse der Potenziale an der Universität dafür aufdrängen. Hierbei wird nicht nur eine fachliche Passung zwischen den einzelnen Wissenschaftsdisziplinen erforderlich sein, sondern möglichst auch eine soziometrisch messbare Passung. 

Ausgangspunkt des konkreten Zusammenwirkens in einem solchen Forschungs- und Entwicklungsverbund stellt dabei primär eine so früh wie möglich zumindest konturierte Innovationsherausforderung (wie z.B. die Erforschung von Varianten von Aufwindkraftwerken) dar, die zumeist nur gemeinsam durch den interdisziplinären Aufeinanderbezug gestemmt werden kann. 

Die gemeinsame Arbeit im Verbund kann zumindest theoretisch schnell abgebrochen werden. Alternativ kann der Forschungs- und Entwicklungsverbund in Form einer intensiv forschenden Gruppe arbeiten, „loosely coupled“ agieren oder nur zu Zwecken des gemeinsamen Brainstormings zusammen kommen. Unabhängig von der Art der Zusammenarbeit werden zyklisch Gründungs- und Verwertungsoptionen ausgelotet und iterativ die Erkenntnisse aus den Vorstößen in Lern- und Weiterentwicklungsprozesse integriert. Eine Mehrwert stiftende Öffnung für externe Experten ist in dieser Phase ebenfalls denkbar. 

Sich konkretisierende Optionen werden einem abschließenden Verwertungs- bzw. Verwendungsprozess zugeführt. In diesem Rahmen kann es zum einen zu wissenschaftlichen Publikationen in (u.a. international referierten) Zeitschriften kommen oder zum anderen zur Vergabe von Lizenzen sowie dem Anmelden von Patenten bis hin zur Gründung eines akademischen Spin-Offs. In beiden Fällen erfolgt somit eine Gründungs- und Innovationsdiffusion bzw. -verankerung. 

Eine gründungs- und innovationsfreundliche Atmosphäre ist durch die Zurverfügungstellung kreativitätsfördernder Räumlichkeiten im Sinne eines Zentrums zu schaffen. Dabei sollen nicht mehr nur einzelne Gründungswillige motiviert und fortentwickelt werden. Vielmehr liegt der Fokus eines solchen Center of Entrepreneurial Opportunity Discovery and Development darin, durch das gemeinsame Arbeiten an komplexen interdisziplinären Fragestellungen die vorhandenen Kompetenzen und Umsetzungskräfte zu bündeln und dadurch ganz neue Anreizsysteme zu schaffen. Nur so können hochkarätige Akteure angesprochen und in eine integrative Innovations- und Gründungsförderung einbezogen werden, die sich bislang zumeist indifferent verhalten haben. 

Das Center of Entrepreneurial Opportunity Discovery and Development fungiert auch insofern als eine wirkliche Zukunftsinnovation, als dass es eine langfristig angelegte integrative Innovations- und Gründungsförderung ermöglicht, welche nicht durch einzelne Projektlaufzeiten begrenzt ist und somit nachhaltige Strukturen schafft. Es darf als ein Baustein für die Errichtung einer adäquaten Innovations- und Gründungskultur gelten. Somit wird insbesondere nach qualitativ hochwertigen Unternehmensgründungen gestrebt, welche u.a. auf Grund einer zumindest temporären Alleinstellung im Markt über ein hohes Erfolgspotential verfügen. 

Das CEODD als dauerhaftes Instrumentarium intendiert eine möglichst umfassende und kompatible Einbindung in die rechtlichen, kulturellen und organisatorischen Strukturen der Universität. Schließlich will es sich - wie an anderer Stelle ausgeführt - als organischer Bestandteil der Alma Mater mittelfristig manifestieren und langfristig etablieren. Neben der beschriebenen Systemkompatibilität wirken die Mechanismen und Verfahren des CEODD strategisch-antizipativ und fördern somit eine Erhöhung der Innovationsdynamik durch neue Anreiz- und Steuerungsstrukturen. Für die strategische Ausrichtung auf Zukunfts- und Wachstumsmärkte sowie die hiermit verbundene Identifikation von wichtigen Entwicklungsfeldern bzw. Zukunftsmärkten und -technologien erfolgt eine enge Abstimmung zwischen Universität und Forschungseinrichtungen, insbesondere aber auch mit der Zukunftsinnovation SCTIGZ. 

 © Ulrich Braukmann/Manfred Fischedick/Christian R. Lindfeld

 

SCTIGZ - Scientific Clean Tech-Innovations- und Gründungszentrum

Die Realisierung des SCTIGZ ist gegenüber dem CEODD als deutlich komplexer einzustufen. Hier ist nicht nur eine Universität einzubinden, vielmehr gilt es, im Land NRW eine neue Institution zu schaffen und zu etablieren. In Bezug auf das SCTIGZ fanden bereits und finden viele konstruktive und einvernehmliche zielführende Gespräche mit verschiedenen Clustern im Land, mit den einzubindenden Ministerien und den relevanten Größen der Wirtschaft statt. Weiter Informationen zum SCTIGZ finden Sie insb. auf unserer Green-Entrepreneurship-Seite in der Rubrik „Zukunftsinnovationen (i.e.S.)“: http://www.green-e.uni-wuppertal.de

 

Überblick zum SCTIGZ:

Vieles, was bereits zum CEODD ausgeführt wurde, gilt weitgehend auch für das SCTIGZ, wie sich auch aus der zumindest in vielen Aspekten gleichenden Struktur und Aufbereitung der beiden Konzeptgrafiken ablesen lässt, die Sie auf unserer Internetseite http://www.green-e.uni-wuppertal.de in der Rubrik „Zukunftsinnovationen (i.e.S.)“ einsehen können. Demnach nehmen bislang die nachfolgenden Erläuterungen zum SCTIGZ weniger Platz in Anspruch, als die zum CEODD. Dabei wird es insbesondere im Rahmen der Arbeit des Graduiertenkollegs „Entrepreneurial Minds - Sustainable Thoughts“ (Leitung Prof. Dr. U. Braukmann, Prof. Dr. M. Fischedick, Dr. Th. Böth) ständig weiter theoretisch fundiert, ausdifferenziert und bzgl. der Chancen und Risiken seiner Implementierung ausgelotet. Es ist alleine deshalb somit ständig in der Entwicklung. Neue Aspekte haben sich aber auch in der Vergangenheit und werden sich wahrscheinlich auch in der nahen Zukunft durch Expertengespräche, u.a. mit Spitzenpolitikern aus NRW, ergeben. Demnach erfolgen demnächst weitere Ergänzungen. 

Dem Ziel des SCTIGZ, der Initiierung zusätzlicher Inventionen und Innovationen im Bereich der Clean Technologies, ist eine intensive forschungs- und innovationspolitische Willensbildung vorgeschaltet, welche die politische Orientierung und die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen in Entwicklungsprioritäten und eine Clean Technology-Innovationsausrichtung übersetzt. Relevante Ministerien, bewährte Projektpartner und ausgewählte Wirtschaftsvertreter werden in diesen Prozess einbezogen. Hier spielen insbesondere das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) und das Institut für Gründungs- und Innovationsforschung (IGIF) eine zentrale Rolle. 

In konsequenter Umsetzung werden die interdisziplinären Entwicklungsteams aus Vertretern der Wissenschaft (Forschung) sowie Vertretern der Wirtschaft (Verwertung/ Vermarktung) bestehen und für die innovative Implementierung des Entwicklungsprogramms gemeinschaftlich verantwortlich sein. Die Erfassung robuster Zukunftstechnologien und -märkte durch systematisches, nachfrageorientiertes sowie sektor- und problemübergreifendes Technology Scouting erfolgt unter Einbeziehung des bestehenden Expertenwissens und Einbindung etablierter Netzwerke. 

Wichtig ist ebenfalls die Fokussierung auf die proaktive Bündelung der Entwicklungs- und Forschungskompetenzen des Landes NRW zu systemlösungsorientierten, integrativen und interdisziplinär ausgerichteten Entwicklungsverbünden. Die Ausschreibung respektive die Konstituierung von ziel- und verwertungsorientierten Entwicklungsverbünden kann ergänzend zu bestehenden Wettbewerben im Land erfolgen. 

Dabei gilt es, dass eventuelle Zielkonflikte zwischen wissenschaftlicher und unternehmerischer Karriere frühzeitig identifiziert und im Sinne einer Zielharmonisierung aufgelöst werden. Durch das Zusammenwirken von Invention (als möglicher Innovationsimpuls) und Innovation (als mögliche Konzeption und Entwicklung eines strategischen Geschäftsfeldes) soll es zu einer Gründungs- und Innovationsdiffusion bzw. -verankerung kommen. Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der eine Koordination und Verantwortung für den Innovationserfolg aus einer Hand ermöglicht und sich über alle Phasen der Wertschöpfung erstreckt. Die Einbindung der Wirtschaft (Industrie, KMU) in den verschiedenen Prozessstufen ist wünschenswert und wird deshalb proaktiv verfolgt. Dies fördert ebenfalls die wirtschafts- und industriepolitische Verwertungsorientierung, insbesondere für den Mittelstand, und stärkt die Impulse für Ausgründungen. Gleichzeitig resultiert ein Beitrag zum Schließen der Lücke zwischen kurzfristiger industrienaher Forschung und langfristig orientierter Grundlagenforschung. 

Im Sinne einer gründungs- und innovationsförderlichen sowie klar verwertungsorientierten Atmosphäre, wird die Schaffung eines kreativen Ortes bzw. Zentrums verfolgt, um bspw. bei Bedarf auch Unterstützungsangebote (z.B. patentrechtliche Beratung) anbieten zu können. In diesem Rahmen soll ebenfalls die Qualifizierung von potenziellen Gründern und Unternehmenslenkern (Systemperspektive, Teamarbeit, strategischer Zukunftsblick) erfolgen. Die Bündelung bewährter Kompetenzen und Strukturen des Landes NRW aus den Bereichen Zukunftsforschung einerseits und Innovations- und Gründungsförderung andererseits wirkt hierauf stark unterstützend. Insbesondere die Entwicklung und Etablierung innovativer Konzepte der Innovations- und Gründungsförderung mit deutlich erhöhten Anreiz- und Steuerungsmöglichkeiten (Integratives Konzept unter Einbindung der wissenschaftlichen Kompetenzen und der Ausbildungsaufgabe der Universitäten: z.B. Doktorandenausbildung) erfolgt in enger Abstimmung mit der Zukunftsinnovation CEODD. 

Auch das Scientific Clean Tech Gründungs- und Innovationszentrum fungiert insofern als Zukunftsinnovation, als dass es erstmals eine erhebliche Effizienzsteigerung der Innovations- und Gründungsförderung aus Universitäten und Forschungseinrichtungen ermöglicht. Dadurch entstehen frühzeitiger und systematischer als bisher Clean Technology-Zukunftsmärkte. Die spezifischere thematische, technologieübergreifende und stärker interdisziplinäre Ausrichtung sowie die gegenüber Einzelprojekten nachhaltigere Aufstellung und Wirkung fördert die Fokussierung auf konkrete Entwicklungsprojekte und daraus abgeleitete Innovations- und Gründungsimpulse. Dies wird unterstützt durch eine deutlich proaktiver ausgerichtete Festlegung der Entwicklungsfelder über das Technology Scouting und die Konzentration auf übergreifende Systemlösungen. 

Der Beitrag zur dauerhaften, zielgerichteten und effizienten Erhöhung der Innovations- und Umsetzungsdynamik im Wachstumsmarkt Clean Technologies geht einher mit einem sichtbaren und messbaren Beitrag zur Etablierung des Landes NRW als Innovations- und Gründungsstandort Deutschlands und dem Ausbau der Wettbewerbsposition des Industrie- und Technologiestandortes NRW. 

Für die Konzeptionalisierung und Etablierung des SCTIGZ wurden diejenigen Institutionen und Akteure in ein schlagkräftiges Team eingebunden, die umfänglich über die benötigten Erfahrungen und Kompetenzen verfügen. Dabei verfügen die einbezogenen Kompetenzen im Bereich der wissenschaftlichen Innovations- und Gründungsforschung und -förderung über eine sehr lange und vielfach erprobte Erfahrung. Die einbezogenen Kompetenzen im Bereich der Clean Technologies basieren ebenfalls auf ausgeprägten und langjährig in vielen Aufgabengebieten erworbenen Erfahrungen in diesem Megatrendbereich. Resultierend aus diesen kooperierenden Potenzialen kann ein uniquer Beitrag zur effizienten Unterstützung des Landes NRW auf dem Weg zum Innovationsstandort Nr. 1 in Deutschland geleistet werden. 

 © Ulrich Braukmann/Manfred Fischedick/Christian R. Lindfeld

 

„BUW proSEED“ – ein Programm zur Förderungen von Ausgründungen aus der Bergischen Universität Wuppertal

 

Ansprechpartner: Prof. Dr. Lambert T. Koch / Dipl.-Kfm. Patrick Saßmannshausen (zusammen mit BMBF / Forschungszentrum Jülich / PTJ)

 
Projekttitel: „BUW proSEED“ – ein Programm zur Förderungen von Ausgründungen aus der Bergischen Universität Wuppertal

Projektziel: Die sofortige und zugleich nachhaltige Steigerung des Bewerberaufkommens für die Programme EXIST-SEED und PFAU.

Projektzielgruppe:    
A) Unmittelbare EXIST-SEED und PFAU-Bewerber: Studierende im Hauptstudium, Absolventen bis drei Jahre nach Abschluss sowie wissenschaftlicher Mittelbau, auch bis drei Jahre nach Abschluss (vor allem in technisch orientierten Bereichen).
B) Verbreiterung der Basis durch Sensibilisierung (Nachhaltigkeit): Studierende und Mitarbeiter in allen Bereichen, auch im Grundstudium.
C) Nachhaltigkeit des Mentorenkonzeptes: Professoren der Hochschule.

Projektzeitraum: 01.08.2005 – 31.12.2005

Projektleitung: Prof. Dr. Lambert T. Koch, Direktor IGIF

Projektkoordination: Dipl.-Kfm. Sean Patrick Saßmannshausen, Geschäftsführer IGIF

Projektträger: PTJ (Forschungszentrum Jülich, Außenstelle Berlin)

Projektinitiator: BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektstruktur:
drei Teilprojekte:

TP1: „SEED pro public“ – inner-universitäre Marketingmaßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades von EXIST-SEED und PFAU, besonders: Werbung in den Medien der Universität, Besuch von Vorlesungen aller Fakultäten für eine 10 bis 15minütige Präsentation zu Veranstaltungsbeginn, Hausmesse mit externen Netzwerkpartnern und Projektträger in den Foyers der Mensen und Cafetarien, Präsenz auf studentisch orientierte Messen (Startmesse und Job-Congress);

TP2: Der „Kandidaten-Workshop“ soll

(1.) gründungswillige Hochschulangehörige (siehe Projektzielgruppe) in ihren Projekten Unterstützen (z.B. Business-Plan-Erstellung, Schulung innovativer unternehmerischer Persönlichkeiten, betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen für Gründer etc.),

(2.) eine Plattform für die kommunikative Vernetzung der Zielgruppe bieten,

(3.) Betreuung und Begleitung auch vor einem EXIST-SEED- oder PFAU-Antrag gewährleisten und die Qualität der Anträge verbessern helfen,

(4.) eine Vernetzung der EXIST-SEED- und PFAU-Mentoren untereinander fördern (Entrepreneurial Professoren-Community);

TP3: „SEED-ECDC“ steht für die Entwicklung eines „Entrepreneurial Carrer Development Concepts“ unter Federführung von Prof. Dr. Ulrich Braukmann, Direktor des IGIF – Institut für Gründungs- und Innovationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik, Gründungspädagogik und –didaktik und Dr. Brigitte Halbfas, IGIF-Geschäftsführerin. Mittels des ECDC sollen im Rahmen eines Alumni-Ansatzes Gründungspotentiale über die Hochschulangehörigkeit hinaus entwickelt und ausgebaut werden.

Ausbildungsplatzpotentialanalyse 2007: Empirische Primäruntersuchung zum Ausbildungsverhalten von Unternehmen im Bergischen Städtedreieck unter besonderer Berücksichtigung von Branchen und ehemaligen Ausbildungsbetrieben

 

Ansprechpartner: Dipl.-Kfm. Patrick Saßmannshausen, Research-Assistent: Dipl.-Ök. Pascal Kurre

 
Im Mittelpunkt der Potentialanalyse 2007 stehen Betriebe, die entweder

1. zwar früher ausgebildet haben, die jedoch seit drei Jahren oder länger nicht mehr ausbilden. Damit richtet sich der Fokus auf sogenannte „ausbildungsmüde“ Betriebe.

Oder es sollen Betriebe angesprochen werden, die

2. in Branchen tätig sind, in denen in jüngster Zeit Ausbildungsberufe neu geschaffen oder neu geordnet wurden.
 

Entsprechend ist es im ersten Bereich Ziel der Studie, mittels empirischer Methoden Gründe für Ausbildungsmüdigkeit zu ermitteln und Ausbildungspotentiale in den so genannten „ausbildungsmüden“ Betrieben zu reaktivieren. Im Kern geht es darum, auf wissenschaftlich-empirischer Basis festzustellen:

  • warum die Ausbildung eingestellt wurde,
  • wie es ggf. zu einer Wiederaufnahme der Ausbildung kommen kann und
  • wie die Bergische Initiative Pro Ausbildung Plus unterstützend oder anregend tätig sein kann, so dass die Initiative aktiv zur Schaffung von Stellen beiträgt.

 

Bei der Beantwortung dieser Forschungsfragen wird nicht auf einem abstrakten Niveau verharrt. Vielmehr werden durch nicht-anonyme Befragungen konkrete Erkenntnisse zu den einzelnen teilnehmenden Firmen gewonnen, auf die in der Nachbereitung der Studie durch die Bergische Initiative Pro Ausbildung Plus bedarfsweise zugegangen wurde und wird, um die Einrichtung zusätzlicher Ausbildungsplätze zu erreichen. Entsprechend wurde in der Erhebung eine Frage platziert, ob das befragte Unternehmen eine Kontaktierung durch die Bergische Initiative Pro Ausbildung Plus wünscht.

 
Zugleich werden im zweiten Bereich der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz neu geordneter, neuer und zweijähriger Ausbildungsberufe in ausgewählten Branchen erforscht und gesteigert. Vorherige Studien zeigten hier eindeutige Schwächen im Kenntnisstand der Unternehmer, die als tatsächliche Ausbildungshemmnisse empirisch bestätigt werden konnten (so war es beispielsweise Kosmetikbetrieben kaum bekannt, dass ein entsprechender Ausbildungsgang etabliert wurde).[1] Diese Hemmnisse gilt es u.a. mit der Studie und durch ihre Verwertung seitens der Bergischen Initiative Pro Ausbildung Plus abzubauen. Die Befragung wurde so ausgerichtet, dass sie zugleich den Kenntnisstand der Unternehmer erhebt und zu einer Verbesserung des selbigen beiträgt oder Unternehmer zumindest durch das Aufzeigen von Wissenslücken anregt, sich mit bestimmten Thematiken zu befassen, ohne dabei in den Bereich einer suggestiven Befragung abzugleiten. Vor allem sind Branchen zu identifizieren, in denen derlei Maßnahmen besonders dringlich erscheinen, zum Beispiel weil sich in den ihnen zughörigen Berufsfeldern besonders viele oder gravierende Neuordnungen ergeben haben. Über die Identifikation besonders relevanter Branchen können im Nachgang der Studie sodann Anstrengungen der Bergischen Initiative Pro Ausbildung Plus auf Unternehmen der entsprechenden Wirtschaftszweige konzentriert werden, in denen mit überdurchschnittlichen Erfolgen bei der Gewinnung bzw. Rückgewinnung von Ausbildungspotentialen zu rechnen ist. Hierbei soll vor allem eine im Rahmen der Studie zu entwickelnde „branchenspezifische Balanced Score Card der Ausbildungsplatzpotentiale“ helfen, die gegen Ende der vorliegenden Studie aus den bis dahin diskutierten Ergebnissen zu erzeugen ist, wobei die Gewichtung der Score Card wichtig ist, um dem geringen Stichprobenumfang in einigen Branchen methodisch wenigstens annähernd gerecht zu werden.

Im Rahmen der Potentialanalyse 2007 wurden 7.944 Unternehmen kontaktiert und damit zugleich über Existenz und Angebot der Bergischen Initiative Pro Ausbildung Plus sowie das Projekt „JOBSTARTER“ unterrichtet. Es haben sich insgesamt 466 Betriebe oder 5,87 % der Grundgesamtheit an der Erhebung beteiligt. Davon entfallen 376 Firmen (5,33%) auf die Tranche der neuen und neu geordneten Berufe, 90 (10,07%) hingegen auf die Gruppe der ausbildungsmüden Betriebe. Bereinigt man die Grundgesamtheit um nicht zustellbare Aussendungen, liegen die Werte im Nachkommabereich sogar noch einmal höher. Dieser – jedenfalls nach Ansicht der Autoren – insgesamt hervorragende Rücklauf von über fünf bzw. sogar über zehn % konnte allerdings nur unter erheblichen Mühen und Anstrengungen an Arbeitszeit und -kraft erreicht werden. Der postalische Rücklauf lag bei etwa drei %. Die Erhebung wurde daher durch schon beschriebene telefonische Nachfassaktionen gestützt. Tests ergaben keinen Einfluss der Erhebungsmethode auf das Antwortverhalten zwischen den Gruppen der postalischen und der telefonischen Teilnehmern.

[1] Vgl. Saßmannshausen, Sean Patrick / Reinert, Daniel (2005), als Download verfügbar unter www.igif.de.

Ausbildungsplatzpotentialanalyse 2006: The Role of Entrepreneurial Enterprises in the Field of Vocational Training and Youth (Un)Employment: New Findings and Policy Implications

 

Ansprechpartner: Dipl.-Kfm. Patrick Saßmannshausen, Research-Assistent: Marco Biele

 

Full paper erschienen in: Gillin, L. M. (Hrsg.): Regional Frontiers of Entrepreneurship Research 2007, Melbourne.  Principal TopicAt the third AGSE International Entrepreneurship Research Exchange 2006 in Auckland, New Zealand, our research group was invited to present a paper on apprenticeship training positions (ATPs) in young and newly founded enterprises. As far as we know, it was the very first empirical study in this field of interest. The study showed results most surprisingly to many experts. This caused the attention of the German government which enabled us to do further research as suggested by our 2006 AGSE paper’s conclusion.  By this, we got the ability to conduct a second empirical survey. In Germany, again in this year the supply of apprenticeship training positions cannot catch up with the demand created by young high-school graduates. This results in the problem of unemployment of the young. Germanys “dual system” of occupational training combines on-the-job training in enterprises with classroom education at vocational colleges. Graduates from vocational colleges are highly respected as well trained workers or craftsmen, and have good job opportunities. But since in most cases an employment contract is a ‘condition sine qua no’ for applying vocational college, young people without a labour contract for a apprenticeship training position have only very poor job prospects, and they may have to bear this handicap for the rest of their working life. Thus, our research topic gets much attention by media, society, and politics, and is present in TV on the main evening news. Our question therefore is: What contribute entrepreneurial companies in the creation of ATPs?This year’s empirical study is not a remake of last year’s presentation. We took our research tasks some steps further as suggested in our last paper’s conclusion. The aim is to build a proper model to explain the broad variance in and the influences on entrepreneur’s behaviours and attitudes in connection with offering ATPs. By this, not only a better understanding of ATP-job creation by entrepreneurial enterprises will be achieved. Moreover, a better model gives the opportunity to re-design or even re-think governmental action carried out in order to generate more ATPs by state intervention in the economy.MethodologyA mail questionnaire was developed and sent to 10.000 entrepreneurs who run newly founded companies of all sizes and industries. Companies were not older than eight years and located in a county called “Bergisches Land” in the midwest of Germany. N=510 answers were received. To control for response biases, additional entrepreneurs had been involved in a telephone survey. The analyses have been done using SPSS. They have been carried out for the total number of respondents as well as for sub groups which were build up systematically, separated by industries, start-up category etc. In a first step after displaying descriptive statistics, results of the testing of hypotheses in the year 2005 survey were checked again by cross tabulation, chi square tests and correlation analysis. We also checked subsets of the data sorted by industries and size in order to explore whether significant differences in the influence of each independent variable can be stated. After this, we built and tested two multiple, non-linear logistic regression models which include qualitative findings represented by dummy variables. The regression-models follow some theoretically sounded hypothesis and basically give answers to the following questions:1)    What are the main independent variables which determine if newly founded companies offer ATPs?2)    Which independent variables make newly founded companies not offering ATPs yet changing their mind (starting to run ATP-programs)?In a third step, – since in a narrower meaning, regression models should only be used if all independent variables are independent to each other – we plan to build and test a structural equitation model using AMOS. This work of building a structural equitation model is currently in progress but will be completed ahead of the deadline of final paper submission.Results and Implications (current selection)Our first regression model shows that besides company’s size there are basically two areas of influence: the human capital accumulation of the entrepreneur him self and the entrepreneurs plans for company’s progress in terms of growth. Offering ATPs is a chance to create a highly reliable, well trained work force in order to manage long term growth processes by the company’s human recourses development. The second model shows that many young companies start to offer ATPs at the first time, because they want to hire well trained work force, but due to liability of newness they cannot manage to hire any. This correspondents with the findings of our first model. Running ATP-programs is one way to overcome liability of newness in human resources growth management. Our second model shows that the decision whether ATP-programs are established or not is taken under the influence of the entrepreneur’s economically expectations, whereas our first model shows that once such ATP-programs are established they are kept up running independently from those expectations. In both models, socially sounded arguments (like in use by governmental campaigns to rise the number of ATPs) were clearly of no significant influence. Therefore one of our conclusion is to redesign governmental programs to foster the number of ATPs.

Ausbildungsplatzpotentialanalyse 2005: Apprenticeship training positions in young and newly founded enterprises: Empirical research and results from Germany

 

Ansprechpartner: Dipl.-Kfm. Patrick Saßmannshausen, Research-Assistent: Daniel Reinert

Principal Topic
Many publications on the effects of entrepreneurial activities on the labour market are available. But there are almost no contributions made on the sub-item according to the effects on the number or quality of offered apprenticeship training positions. In Germany for some years the supply of apprenticeship training positions (ATPs) cannot catch up with the demand created by young high-school graduates.  This results in the problem of unemployment of the young.
Primarily the aim of this empirical study is to find out more about the entrepreneurs behaviour and attitude in connexion with offering ATPs. What makes entrepreneurs in newly founded or young companies offer ATPs? Are there any correlations or dependencies or causal connexions on the start-ups’ success, the companies’ size, age, industry, or entrepreneurs’ market expectations? What are the restraints that keep entrepreneurs away from offering ATPs? In public discussion industrial organisations and unions argue heatedly about the level of apprenticeship pay, administrative / red tape barriers or the productivity of ATPs. Do such factors have an influence on the entrepreneurs’ decision on installing ATPs? And to what extend?
The second aim of the study is to deduce proposals how the number of ATPs in young and newly founded companies could be increased.

Methodology
The research design is the one of an empirical field research. First key experts (from the Federal Employment Office, Chamber of Crafts, Chamber of Commerce and Industry, industry organizations, etc.) responsible for the issue of ATPs were interviewed to build the hypotheses that should be tested. A two pages mail questionnaire was developed and sent to 4.000 entrepreneurs who run companies not older than seven years and located in a county called “Bergisches Land” in the midwest of Germany. More than 370 answers were received. To test any influence of the poll, additional 280 entrepreneurs had been involved in a telephone survey of whom 75 participated. The analyses have been done using Excel and SPSS. They have been carried out for the total number of respondents as well as for sub groups which were build up systematically, separated by industries, start-up category etc. The results are presented in four chapters: Firstly the descriptive results are shown. Then the outcomes of testing the hypotheses are presented along with some more surprising findings. At last before the conclusions, some proposals are given to the address of vested interests and the government as well as to the entrepreneurs.

Results and Implications
Start-ups obtain a considerable contribution to the supply of ATPs within the German economy. For many experts and lobbyists surprising results were provided. 165 out of the 475 entrepreneurs offer a total number of 557 ATPs. They initiated training programs already approx. 2.1 years after starting their venture. From all tested hypotheses build on the (mis-) estimation of the key experts, only company-internal, operational reasons have a statistically strong impact on the question if ATPs are established. Other reasons which are known from the public respectively political discussion like the above mentioned level of apprenticeship pay, administrative / red tape barriers or the productivity of ATPs have only very little influence. (The level of STP salary seems to be restrictive within the construction industry only). There is a strong correlation between company size and ATPs only in the group of companies with zero employees! The companies’ success, measured by the entrepreneurs’ satisfaction with his company’s performance and development, has no strong influence on implementing ATPs. What has a strong statistical significant influence is the question if an entrepreneur has made considerable experience with ATP before starting up his venture, to some surprise even though this personal experience was negative. Women entrepreneurs offer ATPs on a statistical higher level than their male counterparts. The chances to increase the number of ATPs by governmental action might be small: Programs or information that bring the entrepreneurs in touch with ATPs and show the benefit for his individual company may will have a bigger impact than new restrictions or financial allowances or taxes.


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